Archiv für den Monat: Dezember 2011

Das ist wichtig bei der Lebensversicherung

(dso) Das beliebteste Vorsorgeprodukt der Deutschen für das Alter gerät immer mehr in Schwierigkeiten. Die wichtigsten Fragen werden nun beantwortet.

Die Idee sei einfach: Einmal den Vertrag abzuschließen, dann 30 Jahre zahlen und am Ende gemütlich dem Alter entgegensehen. So oder so ähnlich solle die Lebensversicherungs-Police für die Versicherten. Ganz so einfach ist es angesichts jüngster Probleme jedoch dann doch nicht.

Zinssätze bei 70 Instituten überprüft

(dso) Die Zinsen bei der Hausbank sind niedrig? Das muss nicht sein. Wer sein Geld ein Jahr lang anlegen will, kann die durch Festgeld tun. Man bekommt bis zu 3 Prozent Zinsen und obendrein die Einlagensicherung. Die Einlagensicherung schützt vor Verlusten im Fall einer Bankenkrise.

Ein längerfristiges Anlegen in Festgeld lohne sich, wenn das Geld nicht tagtäglich benötigt wird. Das beste Tagesgeldkonto im Test hat 2,6 Prozent. Dabei bekommen sie bei einem Festgeldkonto 0,4 Prozent mehr.

Ein kleiner Geldregen wird erwartet

(dso) Entlastungen dürften im folgenden Jahr erfolgen. Damit trotzt Deutschland auch weiterhin der Euro-Krise. Die Steuereinnahmen seien größer als erwartet. Somit profitiert der Steuerzahler.

Die Verbraucher werden die Steuerentlastungen spüren. So könne man mit bis zu 124 Euro mehr rechnen. Gerade die unteren und mittleren Einkommen dürften die Entlastungen spüren. Auch Familien ohne Kinder seien davon betroffen. Der Bund der Steuerzahler hätte ansonsten nur eine Entlastung bei Familien mit mittlerem Einkommen und mit Kindern erkannt. Auch Alleinstehende mit einem Kind können obendrein auf die Entlastungen setzen.

Ergebnis einer Studie: Weniger Anleger in Deutschland

(dso) Das Bankwesen steht vor einer enormen Veränderung der Vertriebsverhältnisse. Der Finanzvertrieb wird sich in den nächsten 2 Jahrzenten dabei aufgrund der wechselnden Kundenstruktur verändern. Weg vom Bankschalter zu neueren Vertriebswegen.

Das klassische Bankprodukt dürfte darunter leiden. Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) untersuchte in diesem Bereich die zukünftige Entwicklung. Gerade die Anlegergruppen werden auf die typischen Produkte wie Sparverträge verzichten. Die stärksten Anlegergruppen im Bereich von 40-49 Jahren für die Sparverträge machen dabei den größten Beliebtheitsausfall aus. In dieser Gruppe dürften rund 2 Millionen weniger Sparer zu finden sein. Laut den Marktforschern würden nur noch rund 3,4 Millionen Kunden zu betreuen sein. Die Anzahl der Abschlussinteressierten sinkt sogar von 1,2 Millionen auf 900.000.

Im Test: Die besten Fonds für Schwellenländer

(dso) Im Zuge der Schuldenkrise setzen immer mehr Anleger auf die aufstrebenden Länder wie beispielsweise China, Indonesien oder auch Brasilien. Trotz der Kursverluste in diesen Regionen kann sich das Risiko auszahlen.

Indien und Brasilien zählten im vergangenen Jahr zu den Schwellenländern mit dem schlechtesten Wachstum. Dies hielt verschiedene Investoren wie Rajiv Jain des Aktienfonds Vontobel Emerging Markets Equity nicht davon ab, einen Großteil des vorhandenen Kapitals in diese Länder anzulegen. Es würden keine makroökonomischen Betrachtungsweisen interessieren, sondern die stabile Entwicklung der Erträge. Eine hohe Rendite im Verhältnis zum Eigenkapital (Return on Investment) stellt das wichtigste Entscheidungskriterium dar. Wenn die Fremdverschuldung obendrein noch gering ist, sind die Chancen für das Portfolio sehr gering.

Im Jahr 2012 sollen weniger Staatsanleihen ausgegeben werden

(dso) Durch den Verkauf von Anleihen möchte Deutschland im kommenden Jahr insgesamt 250 Mrd. Euro einnehmen. Dabei sollen die Anleger aber weniger belastet werden als aktuell.

Die Finanzagentur, die mit dem Schuldenmanagement beauftragt ist, teilte für das neue Jahr eine Summe von 250 Mrd. Euro mit, die durch den Verkauf von Bundeswertpapieren Geld in die klamme Kasse Deutschlands spülen sollen. Damit solle deutlich weniger Geld durch Investoren beschafft werden.

EZB gibt fast 500 Mrd. Euro an die Banken aus

(dso) Die Banken haben sich am vergangenen Mittwoch mit längerfristigen Krediten von der EZB eingedeckt, um ihre Liquidität zu sichern. Die Angebote der EZB scheinen anzukommen in der Branche.

Die Banken der Euro-Zone nutzen die Angebote der europäischen Notenbank, um ihre Liquidität zu sichern. Die EZB in Frankfurt teilte mit, dass sich die Banken Europas insgesamt rund 489,2 Mrd. Euro zu günstigen Konditionen über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren Laufzeit liehen. Dies wäre deutlich über den Erwartungen gewesen, da die Bankvolkswirte höchstens mit 300 Mrd. Euro gerechnet hätten.

Die Refinanzierung im Jahr 2012 gestaltet sich schwierig

(dso) Der EZB-Chef Mario Draghi hat Sorge bezüglich der Refinanzierung der Banken für den Anfang 2012 geäußert. Die Geldinstitute stünden vor einem enorm schwierigen Jahr und es sei die Finanzstabilität gefährdet. Parallen zur Lehman-Pleite treten auf.

Die Gefährdung der Finanzstabilität ist laut EZB-Einschätzung so sehr gefährdet wie bereits bei der Lehman-Pleite im Herbst 2008. Im Finanzstabilitätsbericht werde eine systematische Krise deutlich gemacht, die durch die Spannungen auf dem Staatsanleihenmarkt und den ohnehin vorhandenen Problemen einiger Geschäftsbanken ausgelöst wurde.

IWF-Aufstockung stark verfehlt

(dso) An der vom EU-Gipfel mithilfe von Washington beschlossenen Aufstockung des IWF beteiligen sich Großbritannien und andere große Geldgeber nicht. Vorerst. Aber dafür stocken die EU-Staaten und einige Verbündete den Internationalen Währungsfonds in Eigenregie auf.

Durch dieses Vorgehen der Euro-Länder wird das Kapital des IWF um rund 170 Mrd. Euro aufgestockt. Viel Geld, aber die angestrebte Summe von 200 Mrd. Euro wird verfehlt. Die Entscheidung wurde am vergangenen Montag von den EU-Finanzministern in einer langen Telefonkonferenz getroffen.
Mit 150 Mrd. Euro wird der Großteil der Kredite von den 17 Euro-Staaten getragen. Weitere hohe Beiträge kommen aus Tschechien, Dänemark, Polen und Schweden, obwohl deren Parlamente noch zusagen müssen.

Weg frei für Steuerentlastungen

(dso) Die Pläne zur Steuersenkung im Jahr 2013 sind abgesegnet. Das Kabinett hat zugestimmt. Insgesamt kosten die Steuersenkungen rund 6 Milliarden Euro. Dies gehe aus den Entwürfen des Bundesfinanzministers heraus.

Die geplante Steuerentlastung ist auf dem Weg. Dafür hätte die Bundesregierung gesorgt, wie am vergangenen Mittwoch durch den gebilligten Gesetzesentwurf des Bundesfinanzministers deutlich wird. Sein Ziel: Bekämpfung der kalten Progression. Damit mehr Netto vom Brutto übrig bleibt, wie es im Volksmund heißt.