Archiv für den Monat: Oktober 2011

Umfrage: Versicherungsvertreter auf dem letzten Platz der Beliebtheit

(dso) Trotz Regulierung hat sich an der mangelnden Beliebtheit von den Versicherungsmaklern nichts geändert wie eine Umfrage der Forsa zeigt.

Die alljährlich stattfindende Umfrage der Forsa macht deutlich klar, dass von 30 gängigen Berufen die Versicherungsvertreter auf dem letzten Platz landen. Die übrigen Berufe, die abgefragt wurden, genießen dabei ein höheres Ansehen. Es ist in diesem Fall das gleiche Ergebnis wie in den vergangenen 5 Jahren.

Insiderinformationen besagen die Einigkeit über neue Bank-Eigenkapitalquote

(dso) Im Kampf gegen die Schuldenkrise einigten sich die EU-Finanzminister auf einen weiteren gemeinsamen Plan. Dieser Plan besagt eine Vorschreibung der Banken zu einer höheren Eigenkapitalquote.

Insgesamt müssen von den Banken bis zum 30. Juni 2012 eine Eigenkapitalquote von 9 Prozent erreicht werden, wie ein hochrangiger Insider der Nachrichtenagentur Reuters zur Information gab. Somit solle den Instituten Einschränkungen bei Boni und Dividenden auferlegt werden. Dies geschehe so lange bis das Ziel letztlich erreicht werden würde. Ziel dieser Vorgabe sei es, die Banken durch eine höhere Eigenkapitalquote krisensicherer zu machen und künftige Krisen zu vermeiden.

Die Aufseher des Finanzsystems fürchten eine Krise der Versicherer

(dso) Durch die BaFin werden die Kapitalanlagen der Assekuranzen in Bankanleihen und Pfandbriefen überprüft, da die Sorge der Ansteckung besteht. Die Probleme der Banken beginnen auf das gesamte Finanzsystem auszustrahlen.

Die Aufsichtsbehörde BaFin (Bundesfinanzministerium) befürchtet eine Ansteckung der Versicherungswirtschaft durch die Bankenkrise, weshalb die großen in Deutschland tätigen Versicherer zu mehr Sicherheit aufgefordert. So sind sie verpflichtet, bis zum 7. November die genaue Einlagenhöhe bei Banken mitzuteilen. Bekannt wurde dies der Financial Times Deutschland aus Versicherungskreisen. Neben der Höhe muss zudem eine Angabe erfolgen, ob es sich um unbesicherte oder besicherte Anleihen (bspw. Pfandbriefe) handelt.

Funktionsweise des Euro-Rettungsschirmes mit Hebelwirkung

(dso) Bei der EU-Schuldenkrise wird nun über den Euro-Rettungsschirmes mit Hebelwirkung nachgedacht. Diese Hebelwirkung soll dem Rettungsfonds mehr Schlagkraft verleihen. Eine Versicherungslösung bahnt sich an: Bei dieser Versicherungslösung steht der EFSF für Teile von Staatsanleihen ein. Ein solches Vorgehen sichert privaten Investoren über den staatlichen Euro-Rettungsfonds ab.

Durch den Hebel auf dem Kapitalmarkt wird das eingesetzte Kapital verfünffacht. Ohne weitere Verhandlungen in den nationalen Parlamenten wäre diese weitere Versicherungslösung möglich. Dies wäre von Vorteil, denn der jüngsten Erweiterung des Rettungsschirmes wurde nur ganz knapp zugestimmt.

Griechenland benötigt noch mehr Geld, als erwartet

(dso) Griechenland wird zum Fass ohne Boden, wie eine neue Schuldenanalyse aufdeckt. Somit benötigt das Land größere und längere Unterstützungen aus der EU.

Die Lage im Schuldenstaat verschlimmert sich nun immer weiter. Es wird enorm viel mehr Geld benötigt, als zunächst angenommen. Es würde ein deutlich größerer Schuldenverzicht nötig sein, doch nicht nur dies dürfte ausreichen. Es dürfte dazu viel mehr notwendig sein. Solle das Land nicht in die Insolvenz rutschen, müssten auch die Steuerzahler der Euro-Geberländer zu deutlich längeren und mehr Investitionen bereit sein.

Enormes Potenzial in der Solarenergie

(dso) Von Sonne, Erdwärme, Wasser, Biomasse oder ähnlichen grünen Stromquellen werden bisher nur geringe Anteile an der Energiegewinnung geliefert. Einen Blick auf die Probleme in dem Ausbau.

Erzeugung der Energie durch Geothermie – die Wärme aus dem Erdinneren – ist momentan nicht so produktiv wie erwartet. Im Jahr 2010 betrug der Anteil an dem Bruttostromverbrauch lediglich 0,4 Prozent. Hintergrund sind dafür die hohen Investitionen zu Beginn. Aber auch das Risiko ist nicht zu verachten.

Konservative Deutsche im Anlagebereich

(dso) Die Deutschen gelten von je her als konservativ. So ist es auch im Anlageverhalten. Mit Insgesamt 55 Prozent ist das Sparbuch die am häufigsten genutzte Geldanlage. Zudem wird häufig in die Kapitallebensversicherung (43%), in das Tagesgeldkonto (39%) und in den Bausparvertrag (38%) investiert.

Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der comdirect bank, durch das Forsa durchgeführt. Fondsanteile werden nur von knapp jedem Dritten gehalten und Aktien besitzen sogar nur 14 Prozent der Befragten.

Die Krisensicheren Anleihen

(dso) Deutsche Bundesanleihen gelten zwar als solide, aber dennoch als langweilig und ertragsschwach. Während der Euro-Schuldenkrise gelten sie dennoch als die Investition schlechthin. Dies gilt jedoch nur für die institutionellen Investoren.

Obwohl die Anlage in staatliche Bundesanleihen für diese Art von Anleger gut ist, muss sie das nicht für einen privaten Investor sein. Die einzige positive Nachricht neben Wirtschaftskrise, Schuldenkrise und Euro-Krise war für unseren Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nur die Tatsache, dass die Situation des Bundeshaushalts deutlich besser sei, als zunächst bei Etataufstellung angenommen. Dies teilte der Geschäftsführer der Deutschen Finanzagentur mit.

Studie: Internetnutzer können nicht von Finanzdienstleistern gebunden werden

(dso) Zunehmend wird das Internet bei der Wahl des Finanzprodukts zu Rate gezogen. Dies ergab eine Studie von McKinsey und Google. Dennoch verlassen im Durchschnitt rund 30 Prozent aller Besucher die Internetseiten von Versicherern nach einem Klick bereits wieder. Bei Banken sind dies 15 bis 20 Prozent.

Als Gründe für eine solche hohe Absprungrate gelte die schlechte Aufmachung. Hintergrund ist die Tatsache, dass zumeist der Kunde durch die entsprechenden Produkte oder den Kundenservice nicht angesprochen wird. Auch technische Grundlagen wie Ladezeiten sind meist abschreckend. Somit sind die Interessenten schon wieder weg, bevor kaufentscheidende Themen betrachtet werden können.

Zum Jahresende verschiedene Steuerstrategien

Für ein gezieltes Senken der Steuerlast im Jahr 2011 bieten sich einige Strategien bis zum Jahresende an. Dazu sind nicht immer großartige Investitionen und Konstruktionen nötig, sondern auch mit kleinen Aktionen lassen sich Steuern sparen.

Einige beliebte und effektive Strategien nun im Folgenden etwas näher gebracht.

Eine leer stehende Immobilie vermieten:

Der Werbungskostenabzug vom Finanzamt nur zugelassen, wenn Nachweise über die Vermietungsabsicht vorgelegt werden können. Dies ist der Fall, wenn eine zur Vermietung vorgesehene Immobilie in 2011 einige Zeit oder sogar das ganze Jahr über leer stand.